Kirchen

Bereits im Mittelalter wurde von der St. Martinskirche in Engelbostel berichtet, deren Gründung allerdings im Dunkeln liegt. Im 12. /13. Jahrhundert wurde von dem Großkirchspiel Engelbostel berichtet.

Es gab in Berenbostel keine eigene Kirche und keinen Friedhof. Jede kirchliche Handlung, ob Taufe, Trauung, Konfirmation, alles wurde in der Engelbosteler St. Martinskirche abgehalten. Die Toten wurden damals in der Wohnung aufgebahrt und nach der Trauerfeier ging man hinter dem Leichenwagen zum Friedhof Engelbostel.

1926 wurde von den Bauern Meyer und Finke Land zur Verfügung gestellt und es wurde ein kleiner Friedhof eingerichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Friedhof bald zu klein. Deshalb wurde ein Sammlung veranstaltet, die so viel Geld einbrachte, dass der Friedhof erweitert und die kleine Kapelle auf dem alten Friedhof in Eigenarbeit erbaut werden konnte.

Die Verselbständigung begann in Berenbostel am 1. Advent 1951. Es wurde eine Predigtstätte im alten Schulgebäude eingerichtet, wo jeden 2. Sonntag Haupt- und Kindergottesdienst gehalten wurden. Nach Kauf eines Grundstücks an der Stephanusstraße wurde am 1. November 1955 Berenbostel aus dem Kirchspiel Engelbostel ausgepfarrt.

Am Sonntag Okuli, dem 4. März 1956 wurde zum ersten Mal in Berenbostel eine Glocke geläutet. Mit diesem Geläut wurde die feierliche Grundsteinlegung der Stephanuskirche (Foto links) begonnen.

In den Nachkriegsjahren wurden in Berenbostel fast 2000 katholische Heimatvertriebene angesiedelt. Gottesdienste wurden in den Kirchen in Horst und Osterwald abgehalten, sowie auch im Saal der Gastwirtschaft Homeyer in Meyenfeld. Diese Gottesdienste wurden häufig von etwa 350 Gläubigen besucht, doch durch diverse andere Veranstaltungen auf dem Saal oft in Frage gestellt.

Deshalb hat die bischöfliche Behörde in Hildesheim den Bau einer Kirche befürwortet. Als mit dem Grundstück Ecke Asternstraße - Ahornstraße ein geeigneter Platz gefunden war, wurde am 13. April 1954 mit dem ersten Spatenstich begonnen und bereits am 31. Oktober 1954 konnte der Herr Diözesanbischof Dr. Machens die fertige Marienkirche (Foto rechts) weihen.

Die Gemeinde wurde größer, die Kirche wurde zu klein. Nach dem Neubau des jetzigen Kirchenzentrums im Jahre 1973 wurde die alte Kirche abgerissen. Heute sind auf dem Grundstück Seniorenwohnungen entstanden.

Am 1. Januar 1976 wurde dann die Silvanusgemeinde in Berenbostel gegründet. Seit diesem Datum wurde auch Stelingen aus der Pfarrgemeinde Engelbostel ausgepfarrt und der neuen Silvanusgemeinde zugeordnet.

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